Mauerentfeuchtung
Drymat - Elektrophysikalische Methode zur Mauerwerksentfeuchtung
Die elektrophysikalische Mauertrocknung ist eine Methode, bei der versucht wird, feuchtes Mauerwerk durch Anlegen einer elektrischen Kleinspannung trockenzulegen.
Nasse und feuchte Wände zerstören nicht nur wertvolle Bausubstanz und das darin
befindliche Inventar, sie gefährden auch das Wohlbefinden und die Gesundheit
der Bewohner. In dem feuchten Umfeld entwickeln sich Krankheitskeime und
Schimmelpilze, die zu Allergien, Gelenk- und Rheumabeschwerden bis hin zu
lebensbedrohlichen Erkrankungen führen können. Nun gibt es eine Vielfalt
herkömmlicher Methoden, vertikale und horizontale Feuchtigkeitssperren
herzustellen. Zum Beispiel der Einbau von Sperrpappe, Speerfolien, Stahlblechen,
Bitumenanstrichen und Sperrputzen, sowie Injektions- und Bohrlochverfahren
zwecks Einbringung chemischer Substanzen (Paraffin, Kunstharze, Wasserglas,
Verkieselung etc.).
Sie alle haben einen großen Nachteil gegenüber dem ElektroOsmoseVerfahren. Sie
dichten nur ab, aber entfeuchten das Mauerwerk nicht. Die Entfeuchtung erfolgt,
wenn überhaupt, nur sehr langsam nach Jahren, bei falscher Ausführung
(Einsperren der Feuchte) überhaupt nicht. Die Belastung der Bausubstanz durch
Säge-, Bohr- und Stemmarbeiten ist erheblich. Erforderliche Erdarbeiten zerstören
die Gartenanlage und Zuwegung. Zur Ausführung der Sanierungsarbeiten benötigt
man Tage und Wochen. Während dieser Zeit sind die Bewohner dem Staub, Schmutz und
Lärm ausgesetzt. Die Kosten und Folgekosten sind hoch und können leicht das 8 bis
10-fache der erforderlichen Aufwendungen für eine elektrophysikalische
Feuchtesanierung ausmachen.
Ganz anders wirkt dagegen die elektrophysikalische Methode. Im Regional-Fernsehen
des MDR und NDR am 22. Februar bzw. 2. März 2005 wurde in einem 2-Jahres-Praxistest
eine genial einfache neue Methode zur Trockenlegung feuchter Wände und nassen
Mauerwerk vorgestellt. Der nachgewiesene Erfolg war überzeugend. Innerhalb von 2
Jahren reduziert sich eine gemessene Anfangsfeuchte in der Kellerwand von 22,5 auf
5,5 Prozent. Erreicht wurde der Erfolg durch Aufhängen eines kleinen elektronischen
Gerätes im Keller, das zum Betrieb einfach an eine 220 Volt Steckdose
angeschlossenen wird.
Quelle: Haus + Grund e.V. Niedersachsen, Mitteilungsblatt 04/2006>
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