Funktionsweise der Mauerentfeuchtung
Wie ist es möglich, wie funktioniert das System?
Die Methode basiert auf dem Verfahren der Elektro-Osmose. Die Grundlagen des
physikalischen Gesetzes der Elektro-Osmose erforschte der Physiker Professor F.F.
Reuss bereits 1806. Er stellte fest, dass Wasser sich elektrisch beeinflussen
lässt. Legt man eine Spannung (Millivolt) an ein mit Wasser gefülltes
Kapillarröhrchen, bewegt sich die Flüssigkeit vom (+) Pluspol zum (-) Minuspol.
Zur Bewegung des Wassers in einer Kapillare bedarf es also eines elektrischen und
eines magnetischen Feldes. Erst das elektromagische Feld bewirkt die Wanderung
des Wassers in den Mirkoporen des Mauerwerks.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, dieses Feld aufzubauen:
Aktive Elektroosmose: Durch direkten Anbringen und Verkabeln der Anode (+) und der
Kathode (-) an das Mauerwerk. Dabei erfolgt die Ladungsveränderung des Mauerwerks
und der Ionen des Wassers durch Anlegen einer ständigen Gleichstromspannung.
Kontaktlose Elektroosmose: Dabei erfolgt die Ladungsveränderung des Mauerwerks und
der Ionen des Wassers durch ein so genanntes Fernfeld in Verbindung mit dem
natürlichen Erdmagnetfeld mittels einem offenem Schwingkreis-(Dipol) verfahren.
Nur bei dem letztgenannten, modernen, aber schon bereits mehr als 25 Jahre
eingesetzen Verfahren wird ohne direkten Mauerkontakt eine positive Ladungsänderung
durch modullierte Funkimpulse erreicht (Feldumkehr), die von einem quarzgesteuerten
Mauerentfeuchtungsgerät abgegeben werden. Das Verfahren arbeitet nach dem
elektrischen und magnetischen Grundprinzip und verwendet dabei die altbekannten,
längst erforschten physiklischen Gesetzmäßigkeiten. Der Erfolg setzt schnell ein.
Bereits wenige Tage nach Inbetriebnahme des Gerätes beginnt die elektroosmotische
Wanderbewegung der überschussfeuchte in Richtung des Potenzialgefälles. Heraus
aus dem Wandgefüge, das positiv aufgeladen ist, in das umgebende Erdreich, das
negativ geladen ist.
Der Energiebedarf der leistungsfähigen Systeme beträgt nur wenige kWh pro Jahr. Die laufenden
Kosten für den Dauerbetrieb können dadurch als extrem energiesparend eingestuft
werden. Das Verfahren schont die Bausubstanz und ist auch bei Gebäuden, die unter
Denkmalschutz stehen, jederzeit anwendbar. Die Methode ist kostengünstig und dabei
biologisch absolut unbedenklich. Der Einbau ist einfach und problemlos.
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