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Magnetpulverprüfung

Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung

nach dem Magnetpulverfahren mit PFINDER– Rissprüfmitteln

Voraussetzungen

Mittels der Magnetpulverprüfung können alle ferromagnetischen Werkstoffe mit einer magnetischen Permeabilität von µ>100µH/m geprüft werden. Hierunter fallen alle Stahlguss- und Gusseisensorten (Ausnahme: mit austenittischem Gefüge).

Alle rissartigen Werkstofftrennungen im Oberflächenbereich, die aufgrund ihrer Lage eine ausreichende Komponente zum aufgebrachten magnetischen Feld haben können gefunden werden. Die Mindestausdehnung eines beurteilbaren Risses muss 1µm Breite, 10 µm Tiefe und 100 µm Länge sein.

Verfahrensbeschreibung

  • Die zu prüfende Oberfläche in geeigneter Weise von Fetten und Ölen (z.B. Pfinder
    890 Reiniger) sowie von Zunder, Rost (Drahtbürste) und anderen groben Verunreinigungen befreien.
  • PFINDER 280 Untergrundfarbe (weiß) als dünnen Film auf die zu prüfende Oberfläche auftragen
    und kurz trocknen lassen.
  • Beim Magnetisieren (z.B. mit einem Handmagneten) PFINDER 250 Magnetpulver-Suspension (schwarz) aufsprühen.
  • Eventuelle Ungänzen werden jeweils als schwarze Magnetpulver-Raupe auf
    weißem Hintergrund sichtbar.
  • Die zu prüfende Oberfläche kann nach der Dokumentation mit PFINDER 890 wieder gereinigt werden.

Verfahrensbeschreibung (fluoreszierend):

  • Die zu prüfende Oberfläche in geeigneter Weise von Fetten und Ölen (z.B. mit PFINDER 890 Reiniger) sowie von Zunder, Rost (Drahtbürste) und anderen groben Verunreinigungen befreien.
  • Beim Magnetisieren (z.B. mit einem Handmagneten) PFINDER 150 Magnetpulver-Suspension (fluoreszierend) aufsprühen.
  • Eventuelle Ungänzen werden unter UV-Licht jeweils als gelb-grün fluoreszierende Magnetpulver-Raupe auf der Oberfläche sichtbar.
  • Die zu prüfende Oberfläche kann nach der Dokumentation mit PFINDER 890 Reiniger wieder gereinigt werden.

Kontrollkörper

Wir bieten auch Kontrollkörper zur Magnetpulverprüfung an!

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