Prüfmittelüberwachung

N e u h e i t
T E C H N I S C H E     B E S C H R E I B U N G
Prüfmittelüberwachung KD 5000 nach EN ISO 9934-2

Die Magnetpulverprüfung beruht auf der physikalischen Grundlage des Nachweises von magnetischen Streufeldern, hervorgerufen durch Oberflächenfehler oder Inhomogenitäten in ferromagnetischen Werkstoffen. Der Streufeldnachweis erfolgt dabei durch Aufbringen feinster ferromagnetischer Partikel auf die Werkstückoberfläche, welche von den magnetischen Streufeldlinien angezogen und über der Fehlerstelle als Pulverraupe angesammelt werden. Das Magnetpulver welches den Fehlerverlauf exakt nachzeichnet dient somit als Streuflußindikator und ist für ein reproduzierbares Prüfergebnis von höchster Bedeutung. Nach EN ISO 9934-2 lässt sich eine homogene Prüfmittelsuspension mit ausreichendem Pulveranteil mittels Vergleichskörper 1 auf die entsprechende Anzeigeempfindlichkeit überprüfen.

 

Prüfmittelüberwachungsgerät KD 5000
bestehend aus:
A) Bespülungsbehälter mit Deckel
B) Reinigungseinrichtung mit Behälter
C) Vergleichskörper 1 (entspricht MTU-Nr.3) mit Halterung
D) Bespülungseinrichtung mit Bypassanschluss und Magnetventil
E) Verfahreinheit pneumatisch
F) UV-Sensor


A) Bespülungs- und Reinigungsbehälter
Die Behälter sind aus Edelstahl hergestellt und mit 4 Stellfüßen ausgestattet, so dass sich die Behälter an beliebigen Orten leicht aufstellen lassen. Zum Verschließen besitzen die Behälter einen Deckel. Eine am Deckel installierte Dichtlippe verhindert evtl. austretende Prüfmittelsuspension.

B) Vergleichskörper1
Innerhalb des Bespülraumes ist an einer Halterung der Vergleichskörper 1 montiert. Der von der EN ISO 9934-2 empfohlene Testkörper zur Überprüfung der Anzeigeempfindlichkeit entspricht dem Testkörper MTU-Nr.3.
 

C) Bespülungseinrichtung
Zur Bespülung des Testkörpers MTU-Nr.3 ist eine Bespülungseinrichtung eingebaut, welche über einen Bypass direkt mit dem Prüfmittelbehälter der Rissprüfanlage verbunden wird. Ein an der Rückseite des Behälters angebautes Magnetventil steuert den Prüfmittelfluss entsprechend dem festgelegten Prüfzyklus. Bei Ansteuerung während eines Prüfzyklus wird aus dem Prüfmittelbehälter der Rissprüfanlage, im Gebrauch befindliche Suspension auf den Testkörper MTU-Nr.3 aufgespült, sodass ein entsprechendes Rissbild erzeugt werden kann und zur Auswertung bereitsteht.


D) Waschstation
Der Testkörper MTU-Nr.3 wird auf einer Verfahreinheit installiert und kann somit in 2 Kammern eingefahren werden. In der einen Kammer befindet sich die Bespülstation und Auswertestation. Nach Beendigung der Fehlerauswertung fährt der Testkörper automatisch in die Kammer 2, wo sich eine Waschstation befindet und der Testkörper wieder von den Pulverteilchen befreit wird. Nach dem Waschvorgang wird der Testkörper wieder in die Kammer 1 transportiert, wo der Waschvorgang überwacht wird. Anschließend wiederholt sich der Prüfzyklus sinngemäß.

Wichtiger Hinweis!
Die gesamte offerierte Einrichtung lässt sich nur in eine Rissprüfeinrichtung integrieren, wenn die Anlage mit einem Flux-Cod ausgestattet ist.
 

Datenauswertung in Verbindung mit dem Flux-Cod
Die gesamte Prüfmittelauswertung wird in das Flux-Cod integriert und kann durch das Befehlsfeld „Prüfmittel“ am Touch-Panel angewählt werden.
Das aufgenommene Referenzbild einer neu angesetzten Suspension wird mit 100 % gespeichert und als Balkendiagramm auf dem Touch-Screen abgebildet. Am Bildschirm können auf einer Prozentskala Toleranzlevels gesetzt werden, mit folgenden

Qualitätsstufen:
Grüner Balken = Prüfmittel in Ordnung
Gelber Balken = Prüfmittel beobachten – Anlage kann weiter bedient werden
Roter Balken = Prüfmittel schlecht – Anlage geht auf Störung

Entsprechend dem eingestellten Zeitintervall werden die Prüfzyklen nacheinander abgerufen, bis ein Unterschreiten des unteren Toleranzlevels erfolgt ist. Danach wird am Touch-Screen eine Störung angezeigt und die Anlage kann nicht weiter betrieben werden.

Bestell-Nr. 2005172-4

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