Farbeindringprüfung

Nach der Farbeindringprüfung können bei Eisen- und Nichteisenmetallen, Kunststoffen, keramischen Werkstoffen, Glas usw. Oberflächenfehler schnell und ohne Aufwand an den Geräten und Maschinen nachgewiesen werden. Voraussetzung für dieses Prüfverfahren ist, dass die Fehler zur Oberfläche hin offen sind. Anwendung findet dieses Verfahren bei der Prüfung von Schweißnähten, Gussstücken, im Schiffbau, Flugzeugbau, Apparate- und Behälterbau usw. Das Charakteristische an der Eindringmethode ist, dass hierbei die Fehler wie Risse, Poren usw. auch an nicht magnetisierbaren Werkstoffen nachgewiesen und sichtbar gemacht werden können.

Farbeindringprüfung mit PFINDER

uvv prüfung an gabelzinken

Im Prinzip beruht das Eindringverfahren darauf, dass ein rotes oder fluorzierendes Penetriermittel auf Grund seiner spezifisch eingestellten Eigenschaften das Bestreben hat, sich nicht nur auf einer Oberfläche optimal auszubreiten, sondern dass es auch gleichzeitig in jeden von dieser Oberfläche ausgehenden Riss oder ähnliches eindringt. Wenn man das überschüssige bzw. das nicht in evtl. Fehlerstellen eingedrungene Penetrant von der Oberfläche entfernt, so kann man durch anschließendes Auftragen des weißen Entwicklers das in die Risse und Poren eingedrungene Penetrant herauszusaugen und in sich aufzunehmen. Somit sind Fehler aus deutlichen Linien oder Punkte auf dem weißen Untergrund gut zu erkennen.

Prinzipiell unterscheidet man 2 Verfahren:

  • Tageslichtverfahren mit rotem (farbigem) Penetrant: Fehlstellen werden durch rote (farbige) Anzeigen sichtbar.
  • Fluorzierendes Verfahren mit fluorzierendem Penetrant: Fehlstellen werden durch deutliche fluorzierende Anzeigen unter UV – Licht sichtbar.

 

Der eigentliche Prüfvorgang unterteilt sich auf vier getrennte Arbeitsgänge, dazu sind nachstehende Produkte erforderlich

  1. PFINDER Reiniger
  2. PFINDER Penetrant
  3. PFINDER Zwischenreiniger
  4. PFINDER Entwickler

uvv prüfung an gabelzinken

 

UVV an Gabelzinken

uvv prüfung an gabelzinken

Beispiel-Anlagen zur Farbeindringprüfung